Ablauf einer Implantation in 7 Schritten

Von der Planung bis zur fertigen Krone

Eine Implantatbehandlung erfolgt bei uns Schritt für Schritt und planbar. Hier zeigen wir Ihnen, wie eine Implantation in unserer Praxis in Lünen-Horstmar typischerweise abläuft – von der digitalen Diagnostik über den Eingriff bis zur fertigen Krone aus unserem eigenen Meisterlabor.

Die einzelnen Schritte stimmen wir immer auf Ihre persönliche Situation ab. Je nach Knochenangebot, Implantatstabilität und Heilungsverlauf kann der Ablauf abweichen.

Die Behandlung im Detail

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Scan und DVT

Am Anfang steht eine genaue Diagnostik. Wir scannen Ober- und Unterkiefer digital – ohne herkömmliche Abdruckmasse – und erstellen eine DVT-Aufnahme (3D-Röntgenbild). So beurteilen wir Knochenangebot, Nervverläufe und die Lage der Kieferhöhle millimetergenau.

In unserem Labor werden alle Daten zusammengeführt und Ihre Behandlung digital geplant. Die Aufnahmen besprechen wir anschließend gemeinsam mit Ihnen.

Auf Wunsch bieten wir zusätzlich eine computergestützte Planung an, das sogenannte Backward Planning: Die künftigen Zähne werden virtuell aufgestellt und die Implantatposition darauf aufbauend millimetergenau geplant – für noch mehr Sicherheit.

Zahnarzt erklärt einem Patienten die 3D-Röntgenaufnahme (DVT) am Monitor – Implantatplanung in Lünen

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Anprobe der Bohrschablone

Auf Grundlage der digitalen Planung wird eine individuelle Bohrschablone gefertigt. Bei einem kurzen Termin probieren wir die Schablone an und prüfen ihren Sitz.

Bei der Implantation überträgt die Bohrschablone die geplante Implantatposition exakt in den Mund und ermöglicht so eine präzise Implantatsetzung.

Anprobe der individuell gefertigten Bohrschablone vor der Implantation – Zahnärzte am Seepark in Lünen

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Implantation

Die Implantation erfolgt unter örtlicher Betäubung – bei Bedarf ergänzt durch unser computergestütztes Anästhesiesystem CALAJECT für eine besonders schmerzarme Betäubung. Während des Eingriffs verspüren Patienten in der Regel keine Schmerzen.

Wir eröffnen die Schleimhaut, bereiten das Implantatbett mithilfe der Bohrschablone millimetergenau vor und setzen das Implantat ein. Anschließend wird die Schleimhaut dicht vernäht, sodass das Implantat geschützt einheilen kann. Zum Abschluss besprechen wir mit Ihnen, worauf Sie in den nächsten Tagen achten sollten.

Gut zu wissen

Die meisten Patienten können bereits am Folgetag wieder ihrem normalen Alltag nachgehen.

Verhalten nach der Implantation +

4

Nahtentfernung

Nach etwa 10 Tagen sehen wir uns die Wundheilung an und entfernen die Fäden. Die Schleimhaut ist zu diesem Zeitpunkt in der Regel bereits gut verschlossen. Der genaue Termin richtet sich nach Ihrem Heilungsverlauf.

Wann?

Etwa 10 Tage nach der Implantation

5

Freilegung

Während der Einheilzeit verwächst das Implantat geschützt unter der Schleimhaut fest mit dem Kieferknochen. Danach legen wir es mit einem kleinen Eingriff unter örtlicher Betäubung frei und setzen einen Gingivaformer ein.

Der Gingivaformer – auch Schleimhautformer genannt – formt das Zahnfleisch so, dass ein natürlicher, gut zu reinigender Übergang zur späteren Krone entsteht. Wir verwenden dafür individuell geformte Schleimhautformer, die ein sehr gutes Emergenzprofil ermöglichen.

Einheilzeit

Unterkiefer
etwa 3 Monate

Oberkiefer
bis zu 6 Monate

Mehr zur Einheilung +

6

Scan für die Krone

Sobald das Zahnfleisch ausgeformt ist – häufig etwa eine Woche nach der Freilegung –, scannen wir die Situation erneut. Diese digitale Abformung erfasst die Position des Implantats und den geformten Zahnfleischdurchtritt. Sie ist die Grundlage für Ihre Krone, die in unserem eigenen Meisterlabor gefertigt wird.

Zahnarzt zeigt einer Patientin den digitalen Intraoralscan am Bildschirm – Scan für die Implantatkrone in Lünen

7

Einsetzen der Krone

Die passgenau in unserem Meisterlabor gefertigte Implantatkrone wird eingesetzt. Wir setzen dabei bevorzugt auf verschraubte Kronen: Sie lassen sich bei Bedarf rückstandsfrei lösen – etwa für Kontrollen oder Reparaturen.

Wir prüfen Passung, Biss und Ästhetik und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Implantat im Alltag reinigen. Danach beginnt die wichtigste Phase: die regelmäßige Nachsorge, damit Ihr Implantat lange hält.

Gut zu wissen

Mit regelmäßiger Prophylaxe und Kontrollterminen lassen sich Komplikationen wie eine Periimplantitis in aller Regel verhindern.

Mehr zur Nachsorge +

Individuell statt schematisch: Der beschriebene Ablauf gilt für eine typische Implantation mit geschützter Einheilung unter der Schleimhaut. Ist zusätzlich ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift nötig, verlängert sich die Behandlungsdauer – wie genau, besprechen wir vorab mit Ihnen.

Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung und Beratung. Behandlung und Nachsorge werden individuell festgelegt.

Ihre Implantatberatung in Lünen

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis in Lünen-Horstmar. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche, die Behandlungsmöglichkeiten, den zeitlichen Ablauf und die voraussichtlichen Kosten.