Knochenaufbau und Sinuslift in Lünen
Ein stabiles Fundament für Ihr Implantat
Für ein Implantat ist ausreichend gesunder Kieferknochen notwendig. Reicht das vorhandene Knochenangebot nicht aus, bieten wir verschiedene Verfahren zum Knochenaufbau an – individuell abgestimmt auf Ihre Ausgangssituation.
Welches Verfahren sinnvoll ist, beurteilen wir anhand der DVT-Aufnahme (3D-Röntgenbild). So sehen wir genau, wie viel Knochen vorhanden ist und wo er fehlt.
Implantologie im Detail
- Implantologie – Übersicht
- Ablauf in 7 Schritten
- Knochenaufbau & Sinuslift
- Einheilung & Implantatkrone
- Nachsorge & Pflege
Unser Vorgehen beim Knochenaufbau
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Eigenknochen bevorzugt
Wir setzen bevorzugt auf körpereigenen Knochen, teilweise ergänzt um Kollagen.
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Membranen bei größeren Defekten
Je nach Fall resorbierbar oder nicht resorbierbar. Sie verhindern, dass die schneller wachsende Schleimhaut den Defekt füllt, bevor der Knochen nachwachsen kann.
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Knochenhaut als Barriere
Ist die Knochenhaut (Periost) intakt, reicht es mitunter aus, sie über dem Knochenaufbau zu vernähen – eine Membran ist dann nicht immer nötig.
Verfahren zum Knochenaufbau
Socket Preservation: Knochenerhalt nach der Zahnentfernung
Wird ein Zahn entfernt, beginnt sich der Kieferknochen an dieser Stelle von selbst abzubauen, da ihm die Belastung durch den Zahn fehlt. Innerhalb weniger Monate kann dabei spürbar Knochenvolumen verloren gehen – mit der Folge, dass später nicht mehr genügend Knochen für eine Implantation zur Verfügung steht.
Um dem entgegenzuwirken, füllen wir die Alveole (das leere Zahnfach) direkt im Rahmen der Zahnentfernung mit Knochenersatzmaterial auf und decken sie häufig zusätzlich mit einer Membran ab. So erhalten wir Form und Volumen des Kieferkamms und schaffen beste Voraussetzungen für eine spätere Implantation – meist ohne separaten, größeren Knochenaufbau.
Wann?
Direkt bei der Zahnentfernung
Heilungsphase
häufig etwa 3 bis 6 Monate
Karottentechnik: Knochenaufbau mit Eigenknochen
Bei größeren Knochendefekten, bei denen das vorhandene Knochenangebot für eine Implantation nicht ausreicht, setzen wir die sogenannte Karottentechnik ein. Dabei wird ein stäbchenförmiges Knochenblock-Transplantat – meist aus Eigenknochen, gewonnen mit einem feinen Hohlbohrer (Trepan) – in den Defektbereich eingebracht und dort fixiert.
So lässt sich gezielt neues Knochenvolumen in Breite und Höhe aufbauen. Nach entsprechender Einheilzeit steht ausreichend eigener, belastbarer Knochen für die Implantation zur Verfügung. Je nach Situation erfolgen Knochenaufbau und Implantation gleichzeitig oder in mehreren Schritten.
Gut zu wissen
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung.
Die Fäden werden nach etwa 10 Tagen entfernt.
Sinuslift im Oberkiefer
Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich grenzt der Kieferknochen an die Kieferhöhle. Ist der Knochen hier für eine Implantation nicht ausreichend hoch, gleichen wir diesen Platzmangel mit einem Sinuslift aus. Wir bieten sowohl den internen als auch den externen Sinuslift an.
Interner Sinuslift
Beim internen Sinuslift heben wir den Kieferhöhlenboden direkt über den Implantat-Bohrkanal minimalinvasiv leicht an und bringen darunter Knochenersatzmaterial ein.
Diese Methode eignet sich gut bei einem moderaten Knochendefizit und lässt sich häufig in einer Sitzung mit der Implantation kombinieren.
Geeignet bei
moderatem Knochendefizit
Häufig in einer Sitzung mit der Implantation
Externer Sinuslift
Reicht der vorhandene Knochen für den internen Sinuslift nicht aus, wählen wir den externen Sinuslift: Wir eröffnen die Kieferhöhle über ein kleines seitliches Knochenfenster, heben die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig an und füllen den entstandenen Raum mit Knochenersatzmaterial auf.
So entsteht ausreichend Knochenvolumen für eine spätere, stabile Implantation. Welche der beiden Techniken im Einzelfall sinnvoll ist, entscheiden wir individuell anhand der DVT-Diagnostik.
Geeignet bei
größerem Knochendefizit
Zugang über ein kleines seitliches Knochenfenster
Individuell geplant: Ein Knochenaufbau oder Sinuslift verlängert die Behandlungsdauer. Welche Schritte bei Ihnen nötig sind und wie lange die Behandlung insgesamt dauert, besprechen wir vorab ausführlich mit Ihnen.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung und Beratung. Behandlung und Nachsorge werden individuell festgelegt.
Ihre Implantatberatung in Lünen
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis in Lünen-Horstmar. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche, die Behandlungsmöglichkeiten, den zeitlichen Ablauf und die voraussichtlichen Kosten.